Saison 2017

ADAC Northern Europe Cup Moto3

29.09. - 01.10.2017 BSB Assen

Wildcard Moto3 WM - Brünn



Tim Georgi, sensationelle Vorstellung!
Team Freudenberg geht in die Geschichte der Moto3-WM ein
Brünn, Tschechien. Der Masaryk-Ring im tschechi-schen Brünn gehört zu den Lieblingsstrecken der meisten Grand-Prix-Piloten. Die 5,4 km lange Stre-cke fasziniert vor allem durch die sehr flüssigen Passagen, das Auf und Ab der Strecke und die Fan-Nähe, die durch die Naturtribünen gegeben ist. Brünn ist jedes Jahr auch ein Magnet für viele deutsche Fans, die auch am vergangenen Wo-chenende zahlreich an die Rennstrecke pilgerten.
Tim Georgi, aus dem sächsischen Team Freudenberg, bekam nach seinem respektablen WM-Ausflug am Sachsenring erneut eine Wildcard von der DORNA [Promotor der MotoGP™] ausgesprochen. Für den 17-jährigen Berliner Motivation genug, da er am Sachsenring noch mit einem angebrochenen Fuß unterwegs war und somit eine Rechnung mit der WM offen hatte.
Freie Trainings/ Qualifying. Dass Georgi eine Rechnung offen hat, sollte die Weltelite der Moto3™ bereits am Freitagmorgen zu spüren bekommen. Das Wochenende begann mit sehr nassen und kalten Bedingungen, was Georgi direkt für sich nutzte. Der Berliner hatte von Beginn an ein sehr gutes Setup mit seiner Mannschaft gefunden und setzte sich zur Überraschung aller Beteiligten an die Spitze der 33 Piloten, die in der Moto3™ an diesem Wochenende um Punkte kämpfen wollten. Georgi war zeit-weise bis zu 1,6 Sekunden schneller und erntet viel Anerkennung und Respekt im Fahrerfeld. Im zwei-ten freien Training sollte es so weitergehen, Georgi war bis 2 Minuten vor Trainingsende nicht zu schla-gen. Erst mit auftrocknender Strecke wurden einige WM-Piloten schneller und Georgi beendet den Freitag schließlich mit einem bravourösen sechsten Platz.
Für den Samstag waren dann trockene Bedingungen vorhergesagt, so dass die Karten für alle Piloten nochmals neu gemischt wurden. Ein weiteres freies Training und das Qualifying standen auf der Agenda. Georgi konnte in beiden Sessions seinen Abstand zur Weltspitze verkürzen und sogar ein paar Piloten in der Startaufstellung hinter sich lassen.

Rennen.
Von Platz 30 ging es am Sonntag für Georgi ins Rennen. Zur Freude der Freuden-berg-Mannschaft wa-ren die Bedingungen am Renntag wieder reg-nerisch und nass. Ge-nau die Bedingungen, unter denen es am Frei-tag für Georgi so positiv gelaufen war. Georgi kam gut vom Start weg und hielt sich im Gedränge der WM-Piloten aus allen haarigen Manövern raus. Obwohl es manchmal knapp war: Kurz vor ihm räumte ein Kontrahent einen anderen Piloten ab - es fehlten nur wenige Zentimeter und das Rennen wäre für Tim auch vorbeige-wesen. Doch der Berliner ließ sich davon nicht beirren und knüpfte da an, wo er am Freitag im Nassen aufgehörte hatte. Er tauchte bereits nach 3 Runden in den Top-10 auf und sah die Spitze vor sich auf der Strecke. Zu diesem Zeitpunkt drehte er die schnellsten Rennrunden! Keiner der WM-Piloten konnte bis zur Rennmitte die Zeiten des jungen Berliners mitgehen. Zum Nachteil für Georgi trocknete die Strecke im letzten Renndrittel schneller ab, so dass die WM-Piloten ihre Routine gegenüber dem Nach-wuchspiloten aus Deutschland ausspielen konnten. Zum Schluss beendet Georgi das Rennen auf einem sehr guten 18. Platz und fuhr damit das erste Top-20-WM-Ergebnis seiner Karriere ein. Betrachtet man jedoch das gesamte Rennwochenende, so ist der Achtungserfolg, den sich die Freudenberg-Mann-schaft durch die Freitagstrainings und die Performance Georgis in den ersten 12 Runden des Rennens erarbeitet hat, deutlich größer als es die Platzierung im Rennen wiedergeben könnte.
Im Rahmenprogramm der MotoGP™ in Brünn war auch ein weiterer Freudenberg-Pilot aktiv. Der ADAC Northern Europe Cup durfte am Samstag einen Wertungslauf ausfahren. Jan-Ole Jähnig ging bereits von der Pole-Position ins Rennen und konnte in Brünn am Ende seinen ersten Sieg in dem vom ADAC-ausgetragenen Cup einfahren.
Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Ich bin einfach sprachlos! Ein Wochenende, das wir nie vergessen werden! Wir wussten auch vor dem Wochenende, das Brünn sicher eine Strecke ist, die Tim gut liegen würde und dass er auch im Regen eine sehr gute Performance zeigen kann. Aber dass er zwei komplette Trainings an der Spitze der Moto3™ stehen wird, war absolut unglaublich für uns. Wir mussten uns zeitweise gegenseitig mal knei-fen um zu realisieren, was da gerade passiert. Tim war am Freitag 78 Minuten auf P1 der Zeitenliste und wir bekamen sehr viel Anerkennung im Paddock. Auch die DORNA hat uns gratuliert zu diesem Erfolg. In der Geschichte der Moto3™-Weltmeisterschaft hat noch nie ein Wildcard-Fahrer eine Session auf P1 beendet. Tim war zudem der drittjüngste Fahrer im Feld, somit ein absoluter Rookie in der WM.
Dazu die vielen Sendeminuten auf Eurosport, die vielen tausend Fans auf Facebook und den anderen Onlinekanälen und die damit auf uns einströmende Resonanz…! So viele positive Nachrichten und Re-aktion hier vor Ort und über die anderen Kanäle waren unglaublich!
Dieser Erfolg macht mich wirklich sehr glücklich. An dieser Stelle möchte ich mich bei KTM und allen Sponsoren bedanken! Wir konnten unseren Partner mehr zurückgeben, als wir uns je zu träumen ge-wagt hätten. Vielen, vielen Dank!
Auch unsere Mechaniker-Crew rund um Chefmechaniker David Schenk möchte ich nicht vergessen, die wie immer einen erstklassigen Job gemacht haben. Danke Jungs!
Mein Glückwunsch auch an Jan-Ole Jähnig, der unsere Fahne im NEC hochgehalten hat. Er hat ein super Job hier in Brünn gemacht. Mit der Pole und seinem ersten Sieg im NEC hat er sich auch den verdienten Lohn am Ende gesichert. Gratulation!„

Tim Georgi (Moto3™-Pilot)
„Ein unglaubliches Wochenende! Ich bin einfach nur glücklich und genieße es in vollen Zügen! Vielen Dank an meine Crew, die mir die KTM perfekt vorbereitet hat. Am Freitag lief es da-mit einfach wie von selbst. Klar es war nass, aber es hat super viel Spaß gemacht. Eine Extraportion Motivation waren dann noch die vielen Reaktion an der Strecke und auch online. Im Rennen bin ich dann gut gestartet. Hatte dann im Getümmel auch die notwendige Portion Glück dass ich mich aus allem raushalten konnte. Als ich dann die Spitze vor mir sah, war das schon sehr unwirklich. Am Ende hätten wir nur noch etwas mehr Regen gebraucht, da wäre auf jeden Fall noch mehr drin gewesen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Top-20-Platz und vor allem mit dem gesamten Wochenende. Vielen Dank an KTM, alle Sponsoren und Partner, mein Team und meine Fa-milie, die mir diesen großartigen Moment in meiner Karriere ermöglicht haben!„


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IDM Supersport 300 Schleiz



Georgi gewinnt am Schleizer Dreieck
Team Yamaha Freudenberg behauptet Spitzenposition in der IDM
Schleiz, Deutschland. Eine Naturrennstrecke mit viel Tradition, die es fahrerisch in sich hat. Eine Strecke, die größtenteils aus öffentlichen Straßen besteht, dass alles ist das Schleizer Dreieck! Am vergangenen Wochenende macht die internationale deutsche Meisterschaft (IDM) Halt auf dem Thüringer Rundkurs.
Das Team Yamaha Freudenberg reiste für das dritte Saisonwochenende der IDM gleich mit vier Fahrern an, die am Wochenende in Yamaha-blau am Start stehen sollten. In gewohnter Form waren mit Max Kappler und Jan-Ole Jähnig die meisterschaftsführenden der IDM Supersport 300 Klasse im Aufgebot des sächsischen Teams. Zusätzlich zu den Beiden, schickte das Team in Schleiz noch Tim Georgi als Gaststarter ins Rennen. Der 17jährige Berliner gab damit sein Debüt in der neuen Nachwuchsklasse.
Als vierter im Bunde war Max Enderlein mit dabei, der aktuell in einer sehr guten Form ist und das Podium in der IDM Supersport 600 klar im Fokus hatte.
Training/ Qualifying. Nachdem die Freitagstrainings teilweise noch im Nassen gefahren werden mussten, wurden die Bedingungen am Samstag deutlich besser und die Piloten konnten auf der durchaus nicht ungefährlichen Strecke von Schleiz auf Zeitenjagd gehen. Max Enderlein, der bereits am Freitag mit Topzeiten auffuhr, knüpfte direkt an und sicherte sich für die beiden Rennen der 600er-Klasse den zweiten Startplatz. In der 300er-Klasse lies Tim Georgi bereits am Freitag ein paar Augen im Fahrerlager im größer werden. Bei nassen Bedingungen fuhr der Berliner zeitweise 5 Sekunden schneller als die Konkurrenz und machte damit klar, dass mit ihm trotz Gaststart zu rechnen ist. Die Pole schnappte sich am Ende dann Jan-Ole Jähnig gefolgt von Tim Georgi und Max Kappler auf Platz 3. Perfekte Voraussetzungen für das Team Yamaha Freudenberg!

Rennen.
Anschließend an die Qualifyings ging es für Max Enderlein direkt ins erste Rennen der IDM Supersport 600. Enderlein kam gut aus den Startlöchern und war direkt an der Spitze mit dabei. Im Laufe des Rennens konnte er sich auf Platz 2 festigen und den Abstand zu den Verfolgern vergrößern und das erste Podium einfahren. Im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag kam der Hohenstein-Ernstthaler erneut gut weg und war erneut Teil der Spitzengruppe. In den letzten Runden des zweiten Wertungslaufes spitzte sich der Kampf zwischen Enderlein und einem Konkurrent zu. Beide Kontrahenten wollten den zweiten Platz für sich sichern. Am Ende entschied sich der Kampf in der letzten Schikane mit besserem Ausgang für Enderlein. Er positionierte sich in den letzten beiden Kurven so clever, dass er seinen Kontrahenten bis zum Zielstrich ausbeschleunigen konnte. Ein perfektes Manöver, was dem jungen Sachsen am Ende weitere 20 Meisterschaftspunkte sichert und mit 40 Punkten insgesamt ein sehr gutes Wochenende abschließen ließ.
Für die Youngster der IDM Supersport 300 war der Sonntag reserviert um zwei Wertungsläufe auszutragen. Ausgehend von den Startplätzen 1 bis 3 konnte sich das Freudenberg-Trio direkt in der Spitzengruppe des auf 12 Runden angesetzten Rennens integrieren. Bis in die Schlussphase fighteten Jähnig, Kappler und Georgi mit 2 weiteren Konkurrent und wechselten sich mit der Führungsarbeit ab. Zeitweise waren alle fünf Kontrakten innerhalb von 0,6 Sekunden. Wenige Runde vor Schluss sollte sich der geringe Abstand zum Problem auftun. In der Seng, ein der schnellsten Stellen am Schleizer Dreieck, sprang Kappler der Gang bei 190 km/h heraus. Der direkt hinter ihm fahrende Jan-Ole Jähnig konnte auf die unerwartete Verzögerung Kapplers nicht mehr ausreichend reagieren und fuhr ihm ins Heck. Beide Piloten mussten zu Boden und die Rennleitung entschied sich direkt zu einem Rennabruch durch die rote Flagge. Beide Piloten wurden direkt ins medizinische Zentrum an der Strecke gebracht, um beide zu behandeln und durchzuchecken. Max Kappler wurde daraufhin ins Krankenhaus nach Schleiz verlegt, wo er genauer untersucht wurde. Er konnte zum Glück am Abend bereits Entwarnung geben. Blieb noch im Krankenhaus zur Beobachtung. Aufgrund des Rennabbruchs wurde die Runde vor der roten Flagge als Zielankunft gewertet, womit Kappler auf Platz 2, Jähnig Platz 3 und Georgi auf Platz 4 registriert waren.
Im Gegensatz zu Kappler kam Jan-Ole Jähnig glimpflicher davon und konnte das zweite Rennen in Angriff nehmen. Die Crew von Jähnig hatte alle Hände voll zu tun, um die Yamaha R3 bin in zwei Stunden wieder repariert zu bekommen. Es sollte aber alles perfekt funktionieren. Jähnig und Georgi konnten sich analog zum ersten Rennen wieder an die Spitze des Feldes setzen und in der Führungsgruppe den Ton angeben. Am Ende gewann Georgi sein erstes vollständiges IDM Supersport 300 Rennen und unterstrich, dass er die Wildcard für den Lausitzring in der Supersport 300 WM verdient hat. Jähnig sicherte sich mit Platz 3 erneut wertvolle Punkte in der Meisterschaft.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Zuerst muss ich sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass wir heute Schleiz ohne größere Verletzungen verlassen und wünsche Max [Kappler] im Namen des Teams gute Besserung! Auch besten Dank an die Helfer und Streckenposten vor Ort in Schleiz, die einen sehr guten Job gemacht haben.
Lässt man den Sturz mal außen vor sind wir mit insgesamt 6 Podiumsplätzen, davon ein Sieg, an diesem Wochenende wieder sehr erfolgreich gewesen.
Max Enderlein hat sein Form absolut bestätigt und auch gezeigt, wie gut er ein Rennen lesen kann, um am Ende sich durchzusetzen! Mit den 40 Punkten steht er nun auf Platz 2 in der Meisterschaft.
Aber auch unsere jungen Wilden haben sich perfekt präsentiert. Eine komplette erste Startreihe in unseren Teamfarben, macht mich natürlich besonders glücklich. In beiden Rennen haben wir die Pace vorgegeben und war stets in der Situation um den Sieg fighten zu können. Das sich Tim dann im zweiten Rennen gleich durchsetzen kann und gewinnt, stimmt uns natürlich zuversichtlich für die Wildcard am Lausitzring in 3 Wochen. Für uns geht es nun nächste Woche in Brünn weiter, bevor wir in 14 Tagen dann in Assen erneut um Punkte in der IDM fighten wollen.„

Tim Georgi (IDM Supersport 300)
„Ja, eine neue Herausforderung gemeistert [lacht]! Ich bin absolut happy mit meiner Performance auf der Yamaha. Ich hatte am Freitag trotz feuchter Bedingungen gleich ein gutes Gefühl. Das hat sich über das ganze Wochenende dann vorgesetzt. Nun ist die Supersport 300 eine Klasse, wo man den Windschatten braucht und ihn nutzen muss, so dass ich beim Kämpfen mit den anderen etwas umdenken muss. Aber das hat im zweiten Rennen schon super funktioniert! Danke an mein Team, Yamaha und die Sponsoren, dass sie mir dieses Chance einräumen konnten!„

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Moto 3 WM - ADAC NEC Sachsenring 02.07.2017

Georgi erntet viel Respekt
Team Freudenberg bei der MotoGP™ am Sachsenring!

Hohenstein-Ernstthal, Deutschland. Wie jedes Jahr erlebte die Region Hohenstein-Ernstthal auch am vergangenen Wochenende wieder ein wahres Motorsportfestival. Volle Tribünen, jede Menge Rennsportaktion auf der Strecke und Wetter, was mit wechselnden Bedingungen über das gesamte Wochenende für viel Spannung und für die eine oder andere Überraschung sorgte. Neben den Weltmeisterschaftsklassen der MotoGP™, waren auch die Youngster aus dem Red Bull Rookies Cup und dem ADAC Northern Europe Cup vor Ort. Für die jungen Wilden eine perfekte Chance, um sich für die WM zu empfehlen.

Für das Team Freudenberg ist der Sachsenring immer etwas ganz Besonderes. Für das sächsische Team ist es der Heimgrandprix, der Teamstandort in Bischofswerda ist nur 120km entfernt. Walid Soppe und Tim Georgi gingen an diesem Wochenende gleich in zwei Klassen auf Punktejagd. Georgi, der als NEC-Führender eine Wildcard für den Sachsenring bekommen hatte, durfte neben seinem Wertungslauf im NEC auch gegen die Weltspitze der Moto3™ antreten. Für Soppe war sogar noch ein Rennen mehr drin. Denn der Freudenberg-Pilot ging vor seinem NEC-Lauf am Sonntagnachmittag noch zweimal im Red Bull Rookies Cup an den Start. Mit Platz 12 und Platz 8 konnte er dabei wieder wertvolle Punkte einfahren.

Training/Qualifying NEC. Diese Konstellation sollte sich vor allem auf die Startaufstellung im NEC auswirken, da außer Jan-Ole Jähnig, dem dritten Freudenberg-Piloten, die beiden anderen nicht regulär am Quali des vom ADAC ausgetragen Cups teilnehmen durften. Walid Soppe war es laut Reglement noch erlaubt eine einzige Runde im NEC-Qualifying zu bestreiten, was jedoch für Tim Georgi nicht gelten sollte. Für den 17-jährigen stand schon vor dem Wochenende fest, dass er im NEC vom letzten Platz aus ins Rennen gehen muss, da er als Wildcardpilot nicht an den Qualifikationstrainings des NEC teilnehmen durfte. Jan-Ole Jähnig, der Rookie im Team, zeigte, welches Potential in ihm steckt: er nutzte seine Chance und sicherte sich die Pole-Position! Soppe gelang in der einen Qualifikationsrunde eine wahre Punktlandung. Der Niederländer setzte alles auf eine Karte und fuhr mit Platz 6 einen sehr guten Startplatz ein.

Training/Qualifying Moto3™. Für Tim Georgi lag die Messlatte in der Moto3™-WM nun etwas höher. Zudem ging der Berliner gehandicapt ins Wochenende, da er sich bei einem Vorbereitungstest im tschechischen Brünn einen Mittelfußknochen angebrochen hatte. Mit dieser Verletzung konnte er nicht, wie gewohnt, den Schaltfuß auf der Fußraste absetzen. Doch der Youngster hatte ein klares Ziel – er will schneller sein als im letzten Jahr! Gesagt. Getan! Bereits in den Freitagstrainings war er 0,5 Sekunden schneller als im Vorjahr, was er mit einer Zeit von 1.29.296 min auf eine Sekunde zum Vorjahr am Samstag verbessern konnte. Dem nicht genug, am Rennsonntag zeigte Georgi bereits im WarmUp, dass er trotz Handicap nicht angetreten ist, um hinterher zu fahren. Mit Platz 16 im WarmUp erntete der 17-jährige viel Respekt und Anerkennung für seinen Einsatzwillen und seine Leistung.

Rennen Moto3™. Dieser Wille war auch wenige Stunden später nicht gebrochen. Vom Start weg konnte Georgi in seiner Gruppe gut mitfahren. Da in diesem Jahr besonderer Augenmerk auf dem Reifenmanagement zu legen war, da die Strecke sehr groben neuen Asphalt bekommen hatte, waren alle Piloten gut beraten mit ihrem Material hauszuhalten. Am Ende ließ Georgi einige WM-Piloten hinter sich und sah auf einem respektablen 24. Platz die Zielflagge.



Rennen NEC. Zum Start des NECs wurde es dann noch einmal hektisch im Bereich der Boxengasse, wo das Team Freudenberg mit den Bikes für Georgi, Soppe und Jähnig stand. Der Niederländer, Walid Soppe, hatte nur wenige Minuten Zeit, um sein letztes Red Bull Rookies Cup Rennen zu beenden, seine Lederkombi zu wechseln und mit dem NEC-Bike wieder in die Startaufstellung zu rollen. Aber Walid und seine Crew meisterten das bravourös. Als die Ampel dann auf Grün schaltete, waren die Freudenberg Piloten ganz vorn. Aus der ersten Runde kam Walid Soppe bereits als Führender zurück. Dicht gefolgt vom Pole-Setter Jähnig. Georgi war zu diesem Zeitpunkt bereits in den Top 10 angekommen. Man beachte, dass der Berliner von Platz 30 mit seinem gebrochenen Fuß gestartet war. Ab Runde 4 war er dann bereits an der Spitze und kontrollierte ab diesem Zeitpunkt das Rennen. Sein Teamkollege Soppe folgte am Ende auf Platz 2 und machte einen Doppelerfolg des Teams perfekt. Jan-Ole Jähnig landete auf Platz 4 der NEC GP-Wertung.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Im Großen und Ganzen war es ein sehr versöhnliches Wochenende für uns, mit 3 Fahrern hatten wir alle Hände voll zu tun!
Tim hat an diesem Wochenende gezeigt, dass er auch mit Schmerzen umgehen kann. Mit einem angebrochenen Fuß diese Leistung abzurufen und zwei Rennen in Folge an einem Tag zu fahren und dabei noch eines zu gewinnen, ist aller Ehren wert! Aber nicht nur der Sieg im NEC war super. Tim ist über eine Sekunde schneller gewesen als 2016. Im verregneten WarmUp, als er seinen Fuß etwas weniger belasten musste, sah man auch gleich auf der Zeitenliste, dass er ins Mittelfeld der Moto3™-WM vorstoßen kann. Besonders hat mich gefreut, dass wir im WarmUP das schnellste Motorrad [Topspeed-Wertung] auf der Strecke hatten. Das zeigt, dass wir eine erstklassige Technik-Crew an Bord haben und uns in der Weltmeisterschaft nicht verstecken müssen! Trotz der schwierigen Wetterbedingungen war unsere KTM immer perfekt vorbereitet.
Das Doppelpodium im NEC und Tims fünfter Sieg in Folge waren natürlich ein großartiger Abschluss des Wochenendes und der Lohn für diese vielen Aktivitäten auf und neben der Strecke, was so ein Heimgrandprix mit 3 Fahrern mit sich bringt.
Was mich besonders gefreut hat, dass sehr viele unserer Partner die Chance genutzt haben, uns am Sachsenring zu besuchen. So konnten wir etwas für das jahrelange Vertrauen in unser Team zurückgeben! Ohne KTM und all die Partner, die uns das Vertrauen schenken, wären die Erfolge nicht möglich. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!“


Tim Georgi (NEC Moto3™ GP)
„Puh, was ein Wochenende! [schmunzelt] Es war wirklich nicht leicht, mit dem Fuß die Performance auf die Straße zu bringen. Umso glücklicher bin ich über die Ergebnisse vom Sonntag. Im WM-Rennen konnte ich mitfahren, um Positionen kämpfen und einige WM-Piloten hinter mir lassen. Im NEC hatte ich dann einen perfekten Start und konnte gleich 20 Positionen gut machen. Als ich am Hinterrad von Walid angekommen war, habe ich mir dann nochmal ein paar Runden zur Entlastung meines Fußes gegönnt, bevor ich dann nochmals angegriffen habe. Ich bin total glücklich über den Sieg hier am Sachsenring!“
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Wildcard Moto3 WM - Sachsenring

Tim Georgi erhält WM-Wildcard
Team Freudenberg im WM-Paddock am Sachsenring!

Bischofswerda, Deutschland.
Der MotoGP™-Grandprix am Sachsenring ist mit über 200.000 Fans das größte Motorsportevent Deutschlands. Vom 30.06. bis zum 02.07.2017 wird die 3,7 km lange Rennstrecke wieder zur Pilgerstätte für internationale und nationale Fans. Für die Weltelite des Zweiradsports wurde in diesem Jahr sogar neuer Asphalt aufgetragen, damit sich das Gripniveau im Verhältnis zum Vorjahr verbessern kann. Einer der dies schon einmal in Augenschein nehmen durfte, ist Tim Georgi. Der 17-Jährige war in der vergangenen Woche mit einem Stocksport-Motorrad seines Teams auf Besichtigungstour am Sachsenring. Denn der junge KTM-Pilot vom Team Freudenberg wird nach 2016 auch in diesem Jahr mit einer Wildcard im Moto3™-WM-Lauf am Start stehen. Für Georgi, der aktuell den ADAC Northern Europe Cup mit einer Siegesserie von vier Siegen in Folge dominiert, ist dies eine erneute Chance, um sich mit der fahrerischen Elite der WM zu messen. Für den Gesamtführenden des NECs ist damit das Sachsenring-Wochenende eine doppelte Belastung, da auch der ADAC NEC ein Rennen im Rahmenprogramm am Sachsenring austragen wird.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Wir sind natürlich sehr dankbar und stolz, dass wir erneut als regionales Team beim Heimgrandprix eine Wildcard erhalten haben. Es ist immer ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass die WM-Organisatoren unser Engagement sehen und wertschätzen. Wir müssen nun schauen die nötigen finanziellen Mittel zu organisieren, ich werde unsere Partner kontaktieren und hoffe auf Unterstützung.
Mit seiner Siegesserie im NEC hat Tim bewiesen, dass er aktuell zu den schnellsten deutschen Nachwuchspiloten gehört und erntet nun mit dieser Chance die Früchte der letzten Monate. Für ihn ist dies natürlich eine super Gelegenheit, um an die Erfahrungen aus 2016 direkt anknüpfen zu können. Es wird garantiert nicht einfach! Wir wissen, wie hart es in der Moto3 WM zu geht. Unser vorrangiges Ziel ist die Rundenzeiten im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Tim hat dieses Jahr viel dazu gelernt und weiß worauf es ankommt.
Wir freuen uns sehr auf diese WM Chance! Es ist immer ein besonderes Gefühl am Sachsenring dabei zu sein. Vielen Dank an KTM und unsere langjährigen Partner!“

Tim Georgi (Moto3TM-Pilot)

„Zuallererst möchte ich mich bei meinem Team und meinen Sponsoren bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit einräumen, erneut gegen die Besten der Moto3™-Klasse antreten zu dürfen. Ich bin überglücklich und motivierter denn je.
Aktuell trainiere ich nahezu täglich, um für den Sachsenring ein für mich neues Fitnesslevel zu erreichen. Um gegen diese Jungs auf dieser super Strecke mithalten zu können, musst du top fit sein. Ich möchte mich zu 2016 steigern, dazu lernen und auf alle Fälle auch wieder Spaß haben. Ich freue mich riesig auf den Grandprix!“

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3. Rennen ADAC NEC - Donington Park

Siegesserie von Georgi geht weiter
Team Freudenberg KTM triumphiert in Donington!

Donington, England.
Eine Woche nach dem Ausflug im Rahmen der Endurance-WM in Oschersleben ging es für das Team Freudenberg direkt weiter, um erneut vor internationaler Kulisse am Start zu sein. Die Piloten Tim Georgi, Walid Soppe und Jan-Ole Jähnig waren am vergangenen Wochenende zu Gast im Paddock der World Superbike. Gemeinsam mit ihren Kontrahenten aus dem ADAC Northern Europe Cup war es für die Youngster der zweite Auftritt im Rahmen der internationalen Weltmeisterschaft der seriennahen Superbikes. Für die Piloten ein zusätzliche Motivation!

Training/Qualifying. Aufgrund des engen Zeitplans der Superbike-WM konnte im NEC jeweils nur ein freies Training und ein Qualifying am Freitag absolviert werden. Alle Piloten mussten daher schneller ihren Rhythmus finden, wenn sie sich für die vorderen Startplätze für die Rennen am Samstag und Sonntag qualifizieren wollten. Für Jan-Ole Jähnig war dies natürlich eine schwere Aufgabe, da der Sturz aus dem letzten Rennen in Oschersleben noch in den Knochen steckte. Der junge Thüringer war fünf Tage zuvor per Highsider vom Bike abgeworfen wurden. Tim Georgi und Walid Soppe machten unterdessen da weiter, wo sie in Oschersleben aufgehört haben. Sie gaben den Ton im NEC-Qualifying an! Am Ende sollte sich Georgi mit 1,8 Sekunden Vorsprung auf Platz 3 die Pole Position sichern und seinen Teamkollegen Soppe um drei Zehntel auf Platz 2 verdrängen. Jan-Ole Jähnig qualifizierte sich als Fünfter und ging direkt hinter seinem Team Kollegen Walid Soppe aus der zweiten Startreihe ins Rennen. Wieder einmal eine sehr gute Ausgangssituation für das Team Freudenberg!

Rennen 1. Am Samstag 17:25 Uhr Ortszeit schaltete die Ampel für den ersten NEC-Wertungslauf auf grün. Die Bedingungen waren entgegen der Verhältnisse am Freitag deutlich kühler, sodass sich die 30 Piloten umstellen mussten. Neben den angereisten Permanentstartern waren einige Gaststarter mit im Rennen, sodass die Freudenberg-Piloten es mit ein paar unbekannten Konkurrenten auf der Strecke zu tun bekamen. Der Polesetter - Tim Georgi - knüpfte direkt an seine Leistung vom Freitag an und setzte sich bereits in der ersten Runde an die Spitze des Feldes. Der 17-jährige Berliner war in den folgenden Runden konstant schneller als die Verfolgergruppe, in der sich auch Walid Soppe befand. Am Ende setzt sich Tim Georgi souverän mit 5.39 Sekunden Vorsprung durch. Sein niederländischer Teamkollege kämpfte bis zum Zielstrich noch mit zwei Konkurrenten und sah als Dritter die schwarzweißkarierte Flagge. Rookie Jan-Ole Jähnig kam unterdessen auf Platz 7 ins Ziel und sicherte sich wertvolle Meisterschaftspunkte.


Rennen 2. Mit dem Start ins zweite Rennen sprang auch das sprichwörtliche Uhrwerk von Tim Georgi wieder an. Der Berliner kämpfte in den ersten Runden noch mit einigen Gegnern. Setzte sich letztendlich aber durch und baute anschließend seinen Vorsprung kontinuierlich aus. In einer sehr kontrollierten Fahrweise gewann Georgi am Ende mit 5 Sekunden Vorsprung. Walid Soppe musste unterdessen einen kleinen Ausflug abseits der Ideallinie verkraften. Der Niederländer wurde Opfer eines missglücken Bremsmanövers eines Konkurrenten. Soppe selbst machte an diesem Wochenende keine Fehler und fuhr sich wieder an die Spitze der Verfolgergruppe. Mit Platz 2 unterstreicht Walid seinen starken Aufwärtstrend! Jan-Ole Jähnig fuhr ein ebenso starkes Rennen und war Teil dieser Gruppe. Er belohnte sich selbst mit einem hervorragenden vierten Platz. Da der dritte Platz an einen Gaststarter ging, erntet der Thüringer die 16 Meisterschaftspunkte, die es für den dritten Platz gibt.

Carsten Freudenberg (Teamchef)

„Ich möchte es nicht beschreien, aber manchmal läuft es einfach! Es ist eine großartige Teamleistung, die uns aktuell diese Erfolge schenkt. Seit drei Wochen ist die Crew an den Rennstrecken unterwegs, mit einigen Mechaniker bin ich teilweise gar nicht daheim gewesen. Und trotzdem ziehen alle an einem Strang. Wahnsinn! Das macht mich sehr stolz! Danke an die komplette Mannschaft! Ohne die Jungs wären die Erfolge von Tim, Walid und Jan-Ole nicht möglich gewesen.
Tim hat dieses Wochenende wieder einen super Job gemacht und ist zu jeder Zeit absolut konzertiert! Auch Walid hat in den letzten Wochen einen riesigen Sprung gemacht. Er fühlt sich sehr wohl im Team. Und mit der nötigen Ruhe und Selbstvertrauen kann er seine Stärken jetzt besser einsetzen. Er hat viel dazu gelernt. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn ein Fahrer genau das umsetzt, was wir ihm mitgeben.
Für Jan-Ole war das Wochenende am Anfang recht schwer. Der Sturz war noch nicht ganz verdaut. Doch er hat sich kontinuierlich gesteigert! Man darf nicht vergessen, dass er der Rookie im Team ist und erst sein drittes Rennen in der Moto3™ Klasse fährt. Jan-Ole ist sehr wissbegierig und schaut natürlich zu und studiert, was seine schnellen Teamkollegen da so neben ihm treiben. Die Fahrer tauschen sich untereinander aus und die Daten sind bei uns für alle im Team zugängig. Dies ist sicher auch ein Schlüssel des Erfolges. Jan-Ole glänzte dann im zweiten Rennen noch mit der zweitschnellsten Rennrunde und verfehlte das Podium nur sehr knapp.
Zusammenfassend bin ich absolut zufrieden mit der Entwicklung unserer Piloten. Mit Platz 1, 2 und 4 in der Meisterschaft kann man als Teamchef nur happy sein!
Auch wenn ich mich wiederhole! Nochmals vielen Dank an meine Crew; ohne sie und die Unterstützung von KTM und unseren Partnern, wäre das alles nicht möglich! Vielen Dank!“



Tim Georgi (NEC Moto3™ GP)
„Es ist ein super Gefühl vier Siege in Folge zu feiern! Im ersten Rennen konnte ich mich bereits in der ersten Runde an die Spitze setzen und danach Stück für Stück weggefahren. Ich habe dann versucht meinen Rhythmus zu halten. Was nicht leicht war, denn die Bedingungen am Samstag waren komplett anders als am Freitag. Im zweiten Rennen hatte ich dann einen sehr spannenden Kampf mit einem Briten, an dem ich nicht so leicht vorbeikam. Als dann noch ein anderer Konkurrent an uns vorbeigeschossen kam und sich verbremste hat, konnte ich mich an die Spitze setzen und eine Lücke auffahren. Nach und nach gelang es mir mich ein bisschen absetzen. Dabei konnte ich konstant gute Rundenzeiten gefahren, die heute dank der guten Bedingungen möglich waren. Vielen Dank an meine Crew, die einen perfekten Job gemacht hat.“


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2. Rennen ADAC NEC- Oschersleben

Maximum in Oschersleben
Komplettes Freudenberg KTM Podium!

Oschersleben, Deutschland.
Die German Speedweek lud in der vergangenen Woche wieder zahlreiche Fans in die Motorsport Arena Oschersleben ein. Im Rahmen der FIM Endurance Langstrecken WM waren auch die Protagonisten des ADAC Northern Europe Cups (NEC) auf der 3,6 kilometerlangen Strecke in der Magdeburger Börde zu Gast. Für die jungen Wilden inklusive der drei Freudenberg-Piloten, Georgi, Soppe und Jähnig, waren ab Freitagmorgen ein freies Training, zwei Qualifyings und zwei Rennen am Sonntag angesetzt.

Training/Qualifying. Im freien Training waren nur Tim Georgi und Walid Soppe vom Team Freudenberg auf der Piste und spulten ihre Setuprunden fleißig ab. Der Rookie im Team, Jan-Ole Jähnig, saß währenddessen noch für eine Prüfung auf der Schulbank. Am Nachmittag zum offiziellen Qualifying hatte er dann pünktlich die Schulbücher gegen die bereits für ihn vorbereitet Freudenberg-KTM getauscht. Für den jungen Thüringer und seine Crew ging es somit im Q1 in allererster Linie darum das Setup für die Strecke zu finden, um im Q2 richtig angreifen zu können. Währenddessen hatte sich seine Teamkollegen bereits gut auf die Strecke eingestellt und fanden sich am oberen Ende der Zeitentafel im ersten Qualifying wieder.
Am Samstag ab 10:40Uhr ging es dann für die 28 Piloten um die begehrten Plätze in der Startaufstellung. Vor sehr gut gefüllten Tribünen waren es die Freudenberg-Piloten, die auch im Q2 die Pace vorgaben. Am Ende der 30-minütigen Session stand fest, dass am Rennsonntag die erste Startreihe aus den drei Piloten vom Team Freudenberg KTM bestehen wird. Mit einer Fabelrunde von 1.33.704min sicherte sich Walid Soppe die Pole-Position. Dicht gefolgt von Tim Georgi. Jan-Ole Jähnig zeigte, dass er auch ohne das freie Training, den Rest des Feldes ebenfalls im Griff hatte.
Eine Traumhafte Startaufstellung für das sächsische Team!! Mehr geht nicht!

Rennen. Entgegen der Wettervorhersagen vor dem Wochenende waren die Bedingungen am Sonntagmorgen wärmer als erwartet, was den Piloten entgegenkam. Pünktlich 10:50Uhr standen, die Piloten in der Startaufstellung. 17 [Runden] mal 14 Kurven mussten die Piloten bis zum Zielstrich bewältigen. Georgi und Soppe schenkten sich bis in die letzte Kurve keinen Meter. Fair aber auch mit der notwendigen Portion Härte waren beide Piloten am Kämpfen. Am Ende setzt sich Tim Georgi in diesem Zweikampf durch und holte sich seinen ersten Saisonsieg im NEC. Beeindruckend war auch die Leistung von Jan-Ole Jähnig, der bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge den Anschluss an seine Teamkollegen halten konnte und Platz 3 sicherte.


Im Rennen 2 ging Tim Georgi wie eine Rakete vom seinen Startplatz ins Rennen. Der Berliner ließ seine beiden Teamkollegen direkt hinter sich und sollte in diesem Rennen in seiner eigenen Liga fahren. In den 17 Runden war er bis zu einer Sekunde pro Runde schneller als die Konkurrenz und fuhr konstante Rundenzeiten auf dem Niveau der Pole Position. Dahinter hatte sich eine Gruppe aus Jähnig, Soppe und einem Konkurrenten gebildet, die bis in die letzte Runde um die zweite Position kämpfte. In der letzten Kurve kam es dann zum Zweikampf zwischen Jan-Ole und einen Konkurrent, wobei der 16-jährige sich mit seinem Kontrahenten berührte. Dabei ging ihm das Hinterrad weg und der Rookie wurde per Highsider vom Motorrad abgeworfen. Daraufhin blieb der KTM-Pilot auf der Strecke liegen, so dass er erst einmal ärztlich versorgt werden musste. Die Rennleitung brach daraufhin das Rennen mittels roter Flagge ab, damit die Helfer ihm zu Hilfe eilen konnten. Nachdem der erste Schock verflogen war und auch aus dem Krankenwagen erste Entwarnungen gegeben wurden, wurde das Rennen durch die Offiziellen um eine Runde zurückgewertet, so dass der Stand am Ende der 16 Runde als Rennergebnis gewertet wurde. Das heißt, ein erneuter Dreifacherfolg für das KTM-Team aus Bischofswerda. Analog zum ersten Rennen siegt Tim Georgi mit 14 Sekunden Vorsprung vor Walid Soppe und Jan-Ole Jähnig.

Jähnig, der von der Strecke noch ins Krankenhaus gebracht wurde, war wenige Zeit später bereits wieder im Paddock und hatte sich außer ein paar Schürfwunden und Prellungen zum Glück nichts getan.
Das Team Freudenberg verlässt damit die Motorsportarena Oschersleben als Meisterschaftsführendes Team. Tim Georgi führt nun die Meisterschaft mit 50 Punkten vor Jan-Ole Jähnig mit 45 Punkten und Walid Soppe mit 40 Punkten. Für die Crew geht es nun direkt weiter nach England. Am kommenden Wochenende werden die Piloten in Donington Park im Rahmen der World Superbike erneut auf ihren KTM sitzen und auf Punktejagd gehen.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Ein fantastisches Ergebnis für unser Team. Ich kann mich nicht entsinnen, ob wir jemals mit drei Fahrern in einer Klasse so überzeugen konnten. Ein Traum und eine perfekte Teamleistungen von allen Beteiligten.
Bereits die erste Startreihe in unseren Teamfarben für KTM und unsere Partner ist großartig. Alle drei Fahrer und natürlich die gesamte Mechaniker Crew haben einen super Job gemacht.
Im ersten Rennen konnte ich teilweise nicht hinschauen wie hart unsere Jungs gegeneinander Kopf ab. Ich denke, das war eine perfekte Show für die zahlreichen Fans an der Strecke. Im zweiten Rennen war Tim dann in einer eigenen Welt. Der Start war perfekt und ab dem Zeitpunkt hat er mal wieder bewiesen, dass er zu den schnellsten Nachwuchspiloten in Deutschland zählt. Wie ein Uhrwerk konnte er Rundenzeiten fahren, die man sonst eigentlich nur im Qualifying in Oschersleben fährt. Kompliment!
Für Walid freu ich mich besonders er hat das umgesetzt was wir ihm vorgegeben haben. Wir wollten unbedingt eine Zielankunft, mit 2x P2 hat er sich selbst am meisten belohnt.
Jan-Ole unser Rookie im Team ist im ersten Rennen über sich hinausgewachsen und hat teilweise die schnellste Rennrunde vorgelegt. Beim Sturz im zweiten Rennen hat sich Jan-Ole glücklicherweise nicht verletzt. Er ist ein Kämpfer und wird nächste Woche wieder alles geben!
Ein traumhaftes Wochenende mit fantastischen Ergebnissen. 2x3faches Podium - mehr geht nicht! Danke an KTM und unsere Partner, die so einen überragenden Erfolg möglich gemacht haben!“

Tim Georgi (NEC Moto3™ GP)

„Ich bin überglücklich! Vielen Dank an mein Team für diese Megaleistung an diesem Wochenende! Wir konnten uns das ganze Wochenenden konstant steigern, so dass ich schon mit einem sehr guten Gefühl ins erste Rennen gegangen bin. Da konnte ich mich dann auch direkt an die Spitze setzten. Obwohl meine Kollegen hinter mir waren, versuchte ich ruhig zu bleiben und meinen Rhythmus runterzufahren. Der Sieg war dann schon fast überwältigend. Die Klasse ist dieses Jahr so stark besetzt und das ich nun meinen ersten Sieg holen konnte, ist fantastisch. Im zweiten Rennen war dann das Gefühl für das Bike und die Strecke nochmal ein bisschen besser. Was sich auch direkt in den Zeiten wiedergespiegelt hat. Zwei Siege und die Meisterschaftsführung - was will mein Rennfahrerherz mehr! Nochmals vielen Dank an mein Team, KTM und die Sponsoren!
Sowie gute Besserung für Jan-Ole!“

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1. Rennen ADAC NEC - Assen 30.04.2017

Von der Pole in die Saison
Freudenberg-Piloten vorn mit dabei!

Assen, Niederlande.
29 Piloten, 11 Rennen in Deutschland, England, Tschechen und den Niederlanden - das ist das Rezept aus dem spannender Rennsport mit ambitionierten Nachwuchsfahrern 2017 gemacht ist. Für die Protagonisten aus dem ADAC Northern Europe Cup ging es am vergangenen Wochenende erstmalig um die begehrten Meisterschaftspunkte in der Saison 2017.

Für Walid Soppe ist es eines von zwei Heimrennen in dieser Saison, was Ihn natürlich besonders motiviert. Auch sein Teamkollege Tim Georgi möchte an seine Siegesserien aus dem Jahr 2016 im NEC anknüpfen. Der Berliner konnte 2016 jedes Rennen an dem der im NEC antrat gewinnen.
Jan-Ole Jähnig, der Junior im Team Freudenberg wird 2017 erstmalig auf einem Moto3-KTM sitzen und gab damit in Assen sein Debüt in dieser Klasse.



Qualifying. So ging es dann in Assen auch gleich weiter! Bei trocknen aber kühlen Bedingungen, und ca. 12Grad Asphalttemperatur waren die Bedingungen für die Piloten nicht ganz perfekt. Dennoch konnte Tim Georgi aus Berlin es direkt umsetzen und legte die Messlatte für das gesamte Fahrerfeld sehr hoch. Er dominiert jede Trainingssitzung und konnte sich in den Qualifyings mit großen Abstand auf die Konkurrenz durchsetzen. Der 16jährige hatte am Ende des Qualifying 1,7 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Walid Soppe, der auf seiner KTM den zweiten Startplatz einfahren konnte und somit eine durch das Team Freudenberg dominiert erste Startreihe perfekt machen. Auch der Rookie des Teams, Jan-Ole Jähnig, lieferte eine sehr gute Einstandsleistung ab. Für ihn sollte es am Ende Startplatz 6 in der Grand Prix Klasse sein.

Rennen. An die Dominanz aus den Trainings konnten Soppe und Georgi auch direkt vom Start weg anknüpfen. Tim Georgi lag nach der ersten Runde direkt an die Spitze. Soppe direkt dahinter. Bereits während der ersten Runden hatten die Piloten sehr stark mit Wind auf der Strecke zu kämpfen. Vor allem die damit teilweise kühler werdende Strecke wurde zur großen Unbekannten der Piloten. So auch für Tim Georgi. Der KTM-Pilot musste in den ersten Runden zu Boden gehen, als ihm ohne Ankündigung das Hinterrad ausbrach und er mit einem Highsider vom Motorrad geworfen wurde. Ein schmerzhafter Sturz, der zum Glück ohne größere Verletzungen für den Berliner ausging.
In den Folgerunden führte dann zur Freude seiner vielen niederländischen Fans Walid Soppe das Rennen an. Jedoch mit einem ähnlichen Ausgang wie für sein Teamkollege aus Berlin, da er ebenfalls das Rennen nach einem Sturz beenden musste.

Der Ausfall von Soppe war jedoch nicht das Ende der Führungskilometer des sächsischen Teams. Jan-Ole Jähing tauchte nach dem Ausfall seiner Kollegen als Führender auf dem Zeitentableau auf und unterstrich damit erneut sein Potential. Am Ende kam er als sehr guter Fünfter mit nur wenigen Zehntelsekunden hinter der Spitze ins Ziel. Ein hervorragendes Ergebnis für den 16jährigen Thüringer, der dieses Jahr neben dem ADAC Northern Europe Cup auch in der internationalen deutschen Meister (IDM) in der Klasse Superstock 300 an den Start gehen wird.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Ein Wochenende was mich zum einen sehr zufrieden und zuversichtlich macht und wir uns zum anderen natürlich doch etwas mehr erwartet haben. Nach den überragenden Leistungen von Tim und Walid in den Qualifyings wollten wir um den Sieg fahren. Die Jungs sind alle drei extrem motiviert und jeweils auf einem sehr guten Level für die Saison. Damit liegen wir absolut im Plan. Dass Tim und Walid schnell sind, wussten wir, aber das Jan-Ole auch Führungskilometer sammeln konnte ist großartig. Wenn wir uns auch in Assen mehr Punkte erhofft haben, müssen wir das Positive mitnehmen.
Wir waren immer die Schnellsten auf der Strecke. Mit unserer Fahrerpaarung für 2017 sind wir mehr als zufrieden! Jetzt heißt es Ruhe bewahren und auf unsere Stärken besinnen! In Oschersleben greifen wir wieder an!“



Tim Georgi (NEC Moto3™ GP)
„Eigentlich war meine Pace an diesem Wochenende perfekt. Mein Team hat mir ein perfektes Bike hingestellt und ich konnte ab dem ersten Training richtig schnelle Runden drehen. Umso ärgerlicher ist es, dass mir das Hinterrad so früh weggegangen ist. Es tut mir sehr leid für meine Crew, die einen echt super Job gemacht hat. Ich weiß bis jetzt nicht so richtig, was passiert ist in dieser Kurve. Ich bin normalerweise nicht der, der in den ersten Runden so extrem pusht. Damit habe ich nicht gerechnet. In Oschersleben werde ich alles geben um es für meine Crew wieder gutzumachen!“

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Start in die Saison 2017

Moto3™ 2017 - Team Freudenberg ist komplett!
3 Top-Nachwuchstalente Georgi, Jähnig und Soppe!

Bischofswerda, Deutschland.
Nachwuchsarbeit wird im Team Freudenberg sehr großgeschrieben. Egal ob national oder international, dass Team hat es sich zur Aufgabe gemacht junge Talente auf ihrem Weg in die Weltmeisterschaft zu begleiten. So soll es auch 2017 sein! Dabei darf die Moto3 nicht fehlen. Für 2017 stehen der ADAC Northern European Cup (NEC) und ausgewählte Rennen der Junior WM in Spanien auf dem Plan!

Im Rahmen der Sachsenkrad wurde das neue Fahrerteam in Dresden vorgestellt. Tim Georgi (16, Berlin) verlängert seinen Vertrag mit den Freudenbergs. 2016 konnte der junge Berliner bereits viermal eindrucksvoll zeigen, dass er zu den schnellsten Nachwuchsfahrern in Deutschland zählt, als er mit teilweise einer halben Minute Vorsprung die Rennen gewinnen konnte. Mit Walid Soppe (17, Niederlande) und Jan-Ole Jähnig (15, Lehndorf/Thüringen) bekommt Georgi nun zwei Teamkollegen, die in den vergangenen Jahren bereits auf sich aufmerksam machen konnten.

Mit Jan-Ole Jähnig kommt der aktuelle Vizemeister des ADAC Junior Cups powered by KTM ins Team. Der 15-jährige Thüringer konnte 2016 drei Laufsiege im ADAC Junior Cup gewinnen und steigt nun in die Moto3™-GP-Klasse auf.

Als dritter Fahrer stößt ein Nachwuchstalent aus den Niederlanden dazu. Walid Soppe ist in Deutschland kein Unbekannter. Bereits 2015 bestritt der Niederländer einige Moto3™-Rennen in der IDM und konnte in Assen sogar einen Laufsieg feiern. Seit 2015 ist er zu dem ein Teilnehmer des RedBull-Rookies-Cups, der im Rahmen der MotoGP™ ausgetragen wird.

Alle drei Fahrer werden 2017 mit Moto3-Maschinen von KTM an den Start gehen und um Punkte kämpfen.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Ein klasse Moto3-Team! 3 Fahrer, 2 Etablierte und 1 Rookie – im Grunde ein super Setup für eine erfolgreiche Saison. Tim und Walid haben ähnliche viel Erfahrung. Sind aber komplett andere Wege in der Zweiradszene gegangen. Das wird für beide sehr interessant, da der erste Referenzpunkt für die eigene Leistung in der Box direkt nehmen ihnen steht. Das kann ein echter Vorteil für beide sein, da sie genau nachvollziehen können in welcher Kurve der eine oder andere etwas schneller ist und was er ggf. anders macht als man selbst.
Für unseren Rookie Jan-Ole ist es zu dem eine ideale Situation um von den Beiden (Georgi & Soppe) zu lernen. Nachdem er bei seinem Gaststart 2016 in Hockenheim schon ganz gut mit der KTM zurechtkam, kann er sich nun über die ganze Saison viel abzuschauen um seinen eigenen Weg in der Moto3™ zu finden. Die Voraussetzungen für Ihn könnten nicht besser sein!
Ich freue mich sehr, auf dieses starke 3er-Team!
An dieser Stelle möchte ich mich bei KTM bedanken, die uns wieder bestmöglich mit guten Material aus Mattighofen unterstützen. Mit KTM ist unser Team seit vielen Jahren wirklich eng verbunden und wir leben eine großartige Partnerschaft!
Der Hauptfokus liegt nun 2017 bei ADAC NEC und auf ausgewählten Rennen in der CEV. Für drei Fahrer ist der Aufwand natürlich höher als für einen oder zwei. Daher wird uns Frank Krekeler von SKM Motors (www.skm-moto.de) 2017 als Crew Chief und Data-Recording-Experte unterstützen. Es ist großartig, dass wir einen so erfahrenen Mann gewinnen konnten. Frank kennen wir schon lange, er passt super zu uns, er wird unser Team sicher verstärken!
Es macht mich besonders stolz, dass wir mit diesem Setup unserem Anspruch im Bereich der Nachwuchsförderung wieder einmal gerecht werden können. Zudem bin ich sehr happy, dass alle Partner, mit denen ich über die letzten Wochen direkt sprechen konnte, diese Weg mitgehen und unterstützen. Vielen Dank! Ich bin zuversichtlich, dass auch in den wenigen ausstehenden Gesprächen unser Setup auf viel Freude und Unterstützung treffen wird. Ich freue mich sehr auf 2017!“

Tim Georgi (NEC Moto3™ GP)

„Ich kann es kaum erwarten wieder auf die KTM zu steigen! Es wird Zeit, dass der Winter vorbeigeht! Nur Kraft- und Konditionstraining und ein bisschen Boxen ist halt nicht das Gleiche, wie auf dem Bike Runden zu drehen und um Punkte zu fighten. Ich fühle mich absolut fit für die Saison. Die Vorbereitungen laufen super. Durch das tägliche Training konnte ich auch mehr Muskeln aufbauen, was mir auf dem Bike auf jeden Fall helfen wird. Ich bin glücklich, dass ich 2017 mit dem gleichen Paket und dem gleichen Team weitermachen kann. Ich denke mit meiner Crew vom Team Freudenberg und der KTM können wir 2017 im NEC um Siege mitfahren.“


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